Hochmolekular oder Niedermolekular: Welche Hyaluronsäure zeigt Wirkung?

Hauptsächlich liest oder hört man nur Hyaluronsäure. Dass es aber einen kleinen Unterschied innerhalb dieser Bezeichnung gibt, wird meist leider verschwiegen. In den meisten INCI (kosmetische Inhaltsstoffe) wird sie meist nur Sodium Hyaluronate genannt. Um Näheres darüber zu erfahren, kann man beim Hersteller alle nötigen Informationen einholen.

Hochmolekulare Hyaluronsäure

Es ist die größere Variante (>1500kD) und legt sich auf die Hautoberfläche. Sie kann die Hautbarriere nicht durchdringen. Positiv daran ist, dass sie gemeinsam mit Keratin auf der Haut einen Film bildet, der die Elastizität kurzfristig verbessert und mit Feuchtigkeit versorgt. Sobald aber die Haut am Abend gereinigt wird, wird der Sofort-Effekt abgewaschen und es besteht keine Langzeitwirkung. Trotzdem hat hochmolekulare Hyaluronsäure einen weiteren Vorteil, denn sie wirkt entzündungshemmend. Somit haben Hautunreinheiten kaum eine Chance und sie wirkt pflegend.

Niedermolekulare Hyaluronsäure

Sie kann durch die kleine Größe von 50kD in die Haut einziehen und beeinflusst das Bindegewebe dahingehend, dass die Haut Wasser speichern kann. Dadurch wirkt die Haut nicht nur straffer und praller, sondern Fältchen werden sichtbar gemildert. Es wird nachhaltig Feuchtigkeit gespeichert, die Haut bleibt elastisch und das Hautbild gepflegt und fein. Unser Hyaluron Serum hat genau diesen positiven Effekt.

Je nachdem ob ein Langzeiteffekt oder nur eine kurzfristige Verbesserung erzielt werden soll, kann dafür das passende Produkt ausgewählt werden.